SAP Analytics Cloud Composites: Wiederverwendbare Bausteine für effiziente SAC Stories
Mit zunehmender Nutzung von SAP Analytics Cloud entstehen in Unternehmen häufig zahlreiche Stories, Dashboards und Analyseoberflächen. Fachbereiche erstellen Berichte für Management, Controlling, Vertrieb, Personal oder Planung. Dabei wiederholen sich viele Elemente: Header, Filterbereiche, Navigationsstrukturen, KPI-Kacheln, Tabellenlayouts oder interaktive Steuerungselemente.
SAP Analytics Cloud Composites adressieren genau diesen Punkt. Sie ermöglichen es, wiederverwendbare Bausteine für SAC Stories zu erstellen und in mehreren Anwendungen einzusetzen. Dadurch lassen sich Entwicklungsaufwand, Inkonsistenzen und Wartungsrisiken reduzieren.
Für Unternehmen mit einer wachsenden SAC-Landschaft sind Composites deshalb nicht nur eine technische Funktion. Sie unterstützen Standardisierung, Governance und eine effizientere Bereitstellung von Reporting- und Analyseanwendungen.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick :
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Was sind SAP Analytics Cloud Composites?
SAP Analytics Cloud Composites sind modulare und wiederverwendbare Bausteine für optimierte SAC Stories.
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Wofür werden SAP Analytics Cloud Composites eingesetzt?
Sie eignen sich für wiederkehrende Elemente wie Corporate Header, Navigation, Filterlogiken, KPI-Kacheln, Tabellenlayouts oder interaktive Steuerungselemente.
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Welche Vorteile bieten SAP Analytics Cloud Composites?
Composites unterstützen konsistente Reports, effizientere Story-Erstellung, geringeren Wartungsaufwand und bessere Governance in wachsenden SAC-Landschaften.
Warum Wiederverwendbarkeit in SAP Analytics Cloud strategisch relevant ist
Je intensiver SAP Analytics Cloud im Unternehmen genutzt wird, desto wichtiger werden einheitliche Strukturen. Einzelne Fachbereiche entwickeln häufig eigene Stories, Dashboards und Berichte. Ohne klare Standards entstehen dabei unterschiedliche Layouts, abweichende Filterlogiken und redundante Bausteine.
Kurzfristig lässt sich vieles über Kopieren und Anpassen lösen. Langfristig führt dieses Vorgehen jedoch zu wachsender Komplexität. Wenn dieselben Elemente in mehreren Stories manuell gepflegt werden, steigt der Aufwand bei Änderungen. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko, dass Berichte unterschiedlich funktionieren oder nicht mehr dem aktuellen Corporate Design entsprechen.
Aus Sicht von Entscheidern und Fachverantwortlichen entsteht dadurch ein Governance-Thema. Reporting-Anwendungen sollen nicht nur fachlich korrekt sein. Sie müssen auch nachvollziehbar, konsistent, wartbar und für Anwender verständlich bleiben.
Composites unterstützen diesen Anspruch. Wiederkehrende Elemente werden zentral als Bausteine konzipiert und können anschließend mehrfach eingesetzt werden. Das verbessert die Effizienz in der Story-Erstellung und schafft eine konsistentere Benutzererfahrung.
Was sind SAP Analytics Cloud Composites?
Ein Composite in SAP Analytics Cloud ist ein wiederverwendbarer Baustein innerhalb der Optimized Story Experience. Es kann mehrere Story-Elemente bündeln, beispielsweise Widgets, Datenbindungen, Layout-Einstellungen und Scripting-Logik.
Widgets sind einzelne Elemente einer SAC Story, etwa Diagramme, Tabellen, Texte, Bilder, Buttons oder Eingabesteuerelemente. In einem Composite können mehrere dieser Elemente zu einer funktionalen Einheit zusammengeführt werden.
Ein Beispiel ist ein einheitlicher Kopfbereich für Management-Dashboards. Dieser kann Logo, Berichtstitel, Navigationsbuttons und weitere Steuerungselemente enthalten. Statt diesen Bereich in jeder Story neu aufzubauen, wird er als Composite erstellt und wiederverwendet.
Damit werden Composites zu modularen Bestandteilen einer SAC-Landschaft. Sie helfen, technische Umsetzung und fachliche Standardisierung besser miteinander zu verbinden.
Welches Problem lösen Composites in der Praxis?
Composites lösen vor allem ein Skalierungsproblem. Eine einzelne SAP Analytics Cloud Story lässt sich auch ohne wiederverwendbare Bausteine effizient erstellen. Schwieriger wird es, wenn viele Stories, mehrere Entwickler und unterschiedliche Fachbereiche beteiligt sind.
In solchen Umgebungen entstehen häufig ähnliche Anforderungen. Management-Dashboards benötigen vergleichbare Header. Fachbereichsberichte verwenden ähnliche Filter. KPI-Kacheln folgen denselben Darstellungslogiken. Ohne standardisierte Bausteine werden diese Elemente mehrfach erstellt und separat weiterentwickelt.
Das führt zu vermeidbarer Redundanz. Jede Kopie muss gepflegt werden. Jede Abweichung muss geprüft werden. Jede Änderung kann mehrere Stories betreffen. Für BI-Teams und Fachbereiche entsteht dadurch ein operativer Mehraufwand.
Composites reduzieren diese Komplexität. Sie ermöglichen eine strukturierte Wiederverwendung von Bausteinen und schaffen damit eine bessere Grundlage für effiziente Entwicklung, konsistente Reports und kontrollierte Weiterentwicklung.
Typische Anwendungsfälle für SAP Analytics Cloud Composites
Composites eignen sich besonders für Elemente, die in mehreren Stories ähnlich oder identisch vorkommen. Der Mehrwert entsteht dort, wo Wiederverwendung, Standardisierung und Wartbarkeit zusammenkommen.
Typische Anwendungsfälle sind Corporate Header, Navigationsleisten, KPI-Kacheln, Popups oder interaktive Steuerungselemente sowie wiederverwendbare Scripts.
Ein häufiger Einsatzbereich ist das Management Reporting. Hier sind einheitliche Strukturen besonders wichtig, weil Berichte häufig von Führungskräften genutzt werden und schnell verständlich sein müssen. Wenn Navigation, Filterung und KPI-Darstellung über mehrere Dashboards hinweg gleich aufgebaut sind, verbessert das die Nutzung und reduziert Erklärungsaufwand.
Auch im Controlling, im Vertrieb oder in der Personalberichterstattung können Composites sinnvoll sein. Besonders geeignet sind Bereiche mit wiederkehrenden Kennzahlen, vergleichbaren Analysepfaden und standardisierten Berichtsformaten.
Composites erstellen: Grundprinzip und Vorgehen
Die Erstellung eines Composites beginnt mit der fachlichen und gestalterischen Zielsetzung. Zunächst sollte geklärt werden, welcher Baustein wiederverwendet werden soll und welchen Zweck er erfüllt. Nicht jedes Story-Element sollte automatisch als Composite umgesetzt werden.
Geeignet sind vor allem Elemente mit klarem Wiederverwendungsbedarf. Dazu zählen Bausteine, die in mehreren Stories vorkommen, eine stabile Funktion erfüllen und möglichst standardisiert eingesetzt werden können. Häufig werden Composites nachträglich entwickelt: Nachdem in mehreren Berichten die gleichen Elemente immer wieder vorkommen, findet dann eine Vereinheitlichung mit Hilfe von Composites statt.
Im nächsten Schritt werden die benötigten Widgets ausgewählt und zu einer funktionalen Einheit kombiniert.
Danach werden Layout, Datenbindung und Interaktionen definiert.
Falls erforderlich, kann zusätzlich Scripting eingesetzt werden. Scripting bezeichnet in SAP Analytics Cloud die Nutzung von JavaScript-basierter Logik, um Interaktionen oder dynamisches Verhalten zu steuern.
Nach der Erstellung sollte das Composite getestet werden. Dabei geht es nicht nur um die optische Darstellung. Auch Datenverhalten, Filterlogik, Performance und Benutzerführung sollten geprüft werden. Erst danach sollte ein Composite breit in produktiven Stories eingesetzt werden.
Datenquellen, Variablen und Modelle in Composites
Ein zentraler Aspekt bei Composites ist der Umgang mit Datenquellen und Variablen. Viele Bausteine sind nicht rein visuell, sondern greifen auf Modelle, Kennzahlen, Dimensionen oder Filter zu.
Datenmodelle bilden in SAP Analytics Cloud die Grundlage für Analysen und Berichte. Sie enthalten beispielsweise Kennzahlen wie Umsatz, Kosten oder Mitarbeiterzahl sowie Dimensionen wie Zeitraum, Gesellschaft, Region oder Produktgruppe.
Bei der Konzeption eines Composites muss entschieden werden, wie stark der Baustein an ein bestimmtes Modell gebunden sein soll. Ein allgemeiner Navigationsbereich sollte möglichst unabhängig von einem Datenmodell funktionieren. Ein spezifischer KPI-Baustein für das Finanzreporting kann dagegen bewusst auf ein bestimmtes Modell ausgerichtet sein – oder aber das Modell wird jeweils in der Story dem Composite zugewiesen.
Auch Variablen und Filter müssen klar geplant werden. Wenn ein Composite mit Story-Filtern, Eingabesteuerelementen oder Modellvariablen interagiert, muss das Verhalten nachvollziehbar sein. Andernfalls kann ein Baustein in einer Story korrekt funktionieren, in einer anderen jedoch zu unerwarteten Ergebnissen führen.
Für die Praxis bedeutet das: Je breiter ein Composite eingesetzt werden soll, desto modularer sollte es aufgebaut sein. Datenabhängige Logik sollte bewusst begrenzt und dokumentiert werden.
Scripting und Custom Logic in Composites
Composites können neben Layout und Datenbindung auch interaktive Logik enthalten. Dadurch lassen sich wiederkehrende Funktionen zentral bündeln.
Scripting sollte gezielt eingesetzt werden. Zu komplexe Logik kann die Wartbarkeit eines Composites erschweren. Deshalb sollten Funktionen klar benannt, nachvollziehbar strukturiert und dokumentiert werden.
Aus geschäftlicher Sicht ist entscheidend, dass Scripting nicht zum Selbstzweck wird. Der technische Aufwand sollte immer durch einen klaren Nutzen begründet sein, etwa bessere Benutzerführung, geringerer Entwicklungsaufwand oder einheitliche Interaktion über mehrere Dashboards hinweg.
Composites im Vergleich zu Templates, Copy-Paste und Custom Widgets
SAP Analytics Cloud bietet verschiedene Möglichkeiten, Inhalte zu standardisieren oder wiederzuverwenden. Composites sollten deshalb klar von Templates, Copy-Paste und Custom Widgets abgegrenzt werden.
Templates dienen als Vorlage für neue Stories. Sie geben eine Grundstruktur und grundlegendes Design wie Farben vor und eignen sich besonders für den Start neuer Berichte. Sie lösen jedoch nicht immer das Problem einzelner wiederverwendbarer Bausteine innerhalb verschiedener Stories.
Copy-Paste ist die einfachste Form der Wiederverwendung. Elemente werden kopiert und angepasst. Dieses Vorgehen ist kurzfristig schnell, führt aber langfristig zu höherem Wartungsaufwand. Jede Kopie entwickelt sich unabhängig weiter.
Custom Widgets sind technische Erweiterungen, mit denen individuelle Funktionen in SAP Analytics Cloud bereitgestellt werden können. Sie bieten hohe Flexibilität, erfordern jedoch in der Regel mehr Entwicklungsaufwand und technisches Know-how.
Composites nehmen eine Zwischenposition ein. Sie ermöglichen Wiederverwendung innerhalb der SAC-Story-Umgebung, ohne dass zwingend eigene Custom Widgets entwickelt werden müssen. Für viele Standardisierungs- und Governance-Anforderungen sind sie daher ein pragmatischer Ansatz.
Grenzen, Best Practices und typische Einsatzbereiche
Composites bieten klare Vorteile, sollten aber gezielt eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass sie nicht nur technisch funktionieren, sondern auch zur Wiederverwendung, Konsistenz und Wartbarkeit der SAC-Landschaft beitragen.
Wichtige Punkte für den erfolgreichen Einsatz sind:
- Komplexität begrenzen:
Eine häufige Stolperfalle besteht darin, zu große oder zu komplexe Bausteine zu erstellen. Wenn ein Composite zu viele Funktionen kombiniert, wird es schwer verständlich und langfristig schwer wartbar.
- Modellabhängigkeiten bewusst steuern:
Ein weiteres Risiko liegt in einer zu starken Abhängigkeit von spezifischen Datenmodellen. Das kann sinnvoll sein, wenn der Baustein nur für einen bestimmten Fachbereich vorgesehen ist. Für breit wiederverwendbare Composites sollte die Modellabhängigkeit jedoch möglichst gering gehalten werden.
- Performance frühzeitig prüfen:
Auch Performance muss berücksichtigt werden. Ein Composite mit vielen datenintensiven Widgets oder umfangreicher Scripting-Logik kann die Ladezeit einer Story beeinflussen. Deshalb sollten Composites unter realistischen Bedingungen getestet werden, bevor sie in produktiven Management-Dashboards eingesetzt werden.
- Governance und Dokumentation sicherstellen:
Aus Governance-Sicht ist eine klare Dokumentation wichtig. Ohne Beschreibung, Verantwortlichkeit und Einsatzempfehlung entstehen schnell mehrere Varianten ähnlicher Bausteine. Damit geht der eigentliche Nutzen der Standardisierung verloren.
- Pragmatisch starten:
Ein erfolgreicher Einsatz beginnt mit einem schrittweisen Vorgehen. Unternehmen sollten nicht sofort versuchen, eine vollständige Bibliothek für alle denkbaren Szenarien aufzubauen. Sinnvoller ist es, mit wenigen wiederkehrenden und klar abgegrenzten Bausteinen zu starten.
- Einheitliche Kopfbereiche standardisieren:
Ein typisches Praxisbeispiel ist ein einheitlicher Kopfbereich für Management-Dashboards. Dieser kann Logo, Berichtstitel, Zeitraum, Navigationsbuttons und zentrale Filter enthalten. Wird dieser Baustein über mehrere Dashboards hinweg verwendet, entsteht eine konsistente Benutzerführung. Gleichzeitig sinkt der Aufwand bei der Erstellung neuer Stories.
- KPI-Bausteine wiederverwendbar machen:
Ein weiteres Beispiel ist ein standardisierter KPI-Baustein. Viele Berichte nutzen vergleichbare Kennzahlenstrukturen, etwa Ist-Wert, Plan-Wert, Vorjahreswert, absolute Abweichung und prozentuale Abweichung. Ein Composite kann diese Darstellung vereinheitlichen und für verschiedene Fachbereiche nutzbar machen.
- Fachbereiche gezielt entlasten:
In einer typischen SAC-Landschaft könnten Finance, Sales und HR jeweils eigene Dashboards betreiben. Alle Bereiche benötigen jedoch ähnliche Grundelemente: Navigation, Zeitraumfilter, KPI-Darstellung und einheitliches Layout. Ein zentrales BI-Team kann diese Elemente als Composites bereitstellen. Die Fachbereiche können darauf aufbauen und sich stärker auf fachliche Inhalte konzentrieren.
- Einsatzbereiche klar priorisieren:
Besonders relevant sind Composites für Unternehmen mit vielen SAC Stories, mehreren Story Designern, zentralen Reporting-Standards oder hohen Anforderungen an Corporate Design. Auch bei internationalen Organisationen mit mehreren Gesellschaften und Fachbereichen kann der Nutzen erheblich sein, weil einheitliche Strukturen einfacher ausgerollt werden können.
- Verantwortlichkeiten festlegen:
Als Best Practice gilt: Composites sollten klein, modular und gut dokumentiert sein. Sie sollten eine klare Funktion erfüllen, verständlich benannt werden und vor produktiver Nutzung getestet sein. Außerdem sollte festgelegt werden, wer für Pflege und Weiterentwicklung verantwortlich ist.
Die zentrale Leitfrage lautet: Trägt dieses Composite zu Wiederverwendung, Konsistenz oder Wartbarkeit bei? Wenn diese Frage nicht klar beantwortet werden kann, ist ein Composite möglicherweise nicht der richtige Ansatz.
Fazit: Composites als Grundlage für skalierbares SAC Reporting
SAP Analytics Cloud Composites unterstützen Unternehmen dabei, wiederkehrende Story-Elemente effizienter und konsistenter zu nutzen. Sie reduzieren redundante Arbeit, verbessern die Wartbarkeit und schaffen eine stabilere Grundlage für standardisiertes Reporting.
Der wesentliche Mehrwert liegt nicht allein in der technischen Wiederverwendung. Entscheidend ist die Verbindung aus Effizienz, Governance und Nutzerorientierung. Composites helfen, Berichte schneller bereitzustellen, Standards verbindlicher umzusetzen und die Benutzerführung über mehrere Dashboards hinweg zu vereinheitlichen.
Für wachsende SAC-Landschaften sind Composites deshalb ein relevanter Baustein. Sie ermöglichen eine modularere Entwicklung von Stories und unterstützen BI-Teams dabei, fachliche Anforderungen strukturierter umzusetzen.
Voraussetzung ist eine klare Konzeption. Unternehmen sollten geeignete Anwendungsfälle identifizieren, Verantwortlichkeiten definieren und Composites in ihre Reporting-Governance einbinden. Dann leisten sie einen messbaren Beitrag zu effizienterem, konsistenterem und besser skalierbarem SAC Reporting.
Weitere Fragen und Antworten
Ab wann lohnt sich der Einsatz von Composites?
Der Einsatz lohnt sich, sobald bestimmte Story-Elemente regelmäßig in mehreren Berichten oder Dashboards vorkommen. Das betrifft vor allem Unternehmen mit mehreren SAC Stories, wiederkehrenden Layouts oder zentralen Reporting-Standards. Wenn Elemente mehrfach kopiert und manuell angepasst werden, ist ein Composite häufig die strukturiertere Lösung.
Wer sollte für Composites verantwortlich sein?
In größeren SAC-Umgebungen sollte die Verantwortung bei einem zentralen BI-Team, einem Analytics Competence Center oder einer klar definierten Fachverantwortung liegen. Dadurch wird sichergestellt, dass Composites einheitlich aufgebaut, dokumentiert und kontrolliert weiterentwickelt werden.
Wie viele Composites sollte eine SAC-Landschaft enthalten?
Die Anzahl sollte sich am tatsächlichen Wiederverwendungsbedarf orientieren. Eine kleine, gut gepflegte Bibliothek ist meist sinnvoller als viele ähnliche Bausteine. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern ob die Composites klar abgegrenzt, verständlich benannt und fachlich relevant sind.
Können Fachbereiche Composites selbst nutzen?
Ja, Fachbereiche können von vorbereiteten Composites profitieren, wenn diese durch ein BI-Team bereitgestellt werden. Dadurch können Fachbereiche neue Stories schneller aufbauen und gleichzeitig bestehende Reporting-Standards einhalten. Die technische Pflege sollte jedoch klar geregelt bleiben.
Welche Rolle spielen Composites bei Corporate Design?
Composites können dazu beitragen, Corporate-Design-Vorgaben in SAP Analytics Cloud konsistenter umzusetzen. Wiederkehrende Elemente wie Header, Farben, Schriftgrößen, Navigationsbereiche oder KPI-Darstellungen lassen sich standardisieren und mehrfach verwenden.
Wie sollten Änderungen an bestehenden Composites gesteuert werden?
Änderungen sollten nicht direkt im produktiven SAC Tenant erfolgen, da eine Änderung am Composite sofort in allen Stories sichtbar sind. Sinnvoll ist ein kontrollierter Prozess mit Test, fachlicher Prüfung und Freigabe. Besonders bei Composites, die in mehreren Stories verwendet werden, sollten Auswirkungen vorab geprüft und dokumentiert werden.
Sind Composites eher ein technisches oder ein organisatorisches Thema?
Composites sind beides. Technisch ermöglichen sie die Wiederverwendung von Story-Bausteinen. Organisatorisch unterstützen sie Standards, Governance und Wartbarkeit. Der größte Nutzen entsteht, wenn technische Umsetzung und fachliche Steuerung gemeinsam betrachtet werden.
Welche Fehler sollten Unternehmen beim Einstieg vermeiden?
Häufige Fehler sind zu komplexe Composites, fehlende Dokumentation, unklare Verantwortlichkeiten und eine zu frühe Standardisierung ohne konkrete Anwendungsfälle. Besser ist ein schrittweiser Einstieg mit wenigen, häufig genutzten Bausteinen.
- SAP Analytics Cloud Composites
- Fachliche Information
- Denis Titho
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Denis Titho ist SAP Analytics Cloud Experte. Über 20 Jahre an Erfahrungswerten bei Unternehmensberatungen und IT-Unternehmen, lassen ihn die Möglichkeiten von souveränen, datenbasierten Entscheidungen bestens wissen. Er ist überzeugt, dass Erkenntnisse aus den eigenen Unternehmenszahlen gepaart mit datenbasierten Entscheidungen die Zukunft eines Unternehmens erfolgreich gestalten lässt.
